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ISLÄNDISCHE ZWIEGESÄNGE
 

Isländische Zwiegesänge (Tvisöngur,Tvisöngvar)


In den Bilddateien finden sie den vollständigen Text einer Strukturanalyse der isländischen Zwiegesänge.Die erste Veröffentlichung erfolgte im Jahrbuch für musikalische Volks- und Völkerkunde,Band 8,Musikverlage Hans Gerig,Köln,1977.
Nach der Durcharbeit dieser Strukturanalyse sollten Begriffe wie "Organum" oder "organale Mehrstimmigkeit" im Zusammenhang mit Isländischen Zwiegesängen endgültig der Vergangenheit angehören.Im Vergleich zu dem sehr komplexen Umgang mit der Halbtonpentatonik(sowohl linear als auch im Zusammenklang),welche den Zwiegesängen zugrunde liegt,erscheinen die Spielregeln des kirchlichen Organums äußerst einfallslos und primitiv.Daher denke ich,daß die"echte" Mehrstimmigkeit eher aus solch differenzierten Formen einer volkstümliche Mehrstimmigkeit entstanden ist und sehe darin auch den außergewöhnlichen Stellenwert der Isländischen Zwiegesänge,da eine vergleichbare Überlieferung einer mündlich gepflegten Form der volkstümlichen Mehrstimmigkeit nirgendwo zu finden ist.
Über den Beginn einer regen Diskussion würde ich mich freuen.

Dr. Gerhard Annewanter

e-mail:g-annewanter@web.de


 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



Impressum  

Annewanter Zwiegesang als PDF-File